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medical instruments
| Adenektomie | Operative Entfernung der Rachenmandeln (Adenoide) |
| Apnoe | Atemstillstand |
| CPAP | Continuous Positive Airway Pressure (kontinuierlicher Atemwegsüberdruck). Die CPAP-Therapie dient zur Behandlung vorübergehender Atemstillstände während des Schlafs (Schlafapnoe). Hierbei wird dem Patienten kontinuierlich Luft mit einem leichten Überdruck zugeführt. In der Regel wird die Luft durch ein CPAP-Gerät angesaugt und über einen Schlauch mittels einer Nasenmaske (nCPAP-Maske, n=nasal) dem Schlafenden zugeführt. Das entspannte Gewebe im Nasen- und Rachenraum des Schlafenden wird durch den leichten Überdruck stabilisiert und offen gehalten. |
| Epiglottis | Kehldeckel; verschließt beim Schluckakt den Kehlkopfeingang |
| Larynx | Kehlkopf |
| Nasenmuscheln | Mit Schleimhaut überzogene Knochenlamellen, die von der seitlichen Nasenwand in die Nasenhaupthöhle ragen; unterschieden werden drei paarige Nasenmuscheln (untere, mittlere, obere Nasenmuscheln) |
| Nasenmuschelhyperplasie | Chronische Vergrößerung der Nasenmuscheln, die zu einer blockierten Nasenatmung führt; häufig hervorgerufen durch Allergien, chronische Rhinitis, starke Staubbelastung, längerfristigen Gebrauch von abschwellenden Nasentropfen oder andere physikalische Reize |
| Oropharyngeale Muskulatur | Rachen- und Zungengrundmuskeln, die normalerweise die Atemwege offenhalten |
| OSAS | Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom: Atemstillstände während des Schlafs, die zu einer Sauerstoffunterversorgung des Blutes führen; in erster Linie durch eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit gekennzeichnet |
| Otorhinolaryngologe | Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde |
| Oximeter, Oxymeter | Messgerät zur Feststellung der Sauerstoffsättigung des Blutes |
| Palatum | Gaumen |
| Pharynx | Rachen, Schlund |
| Polysomnografie | Stellt die umfangreichste Untersuchung des Schlafes einer Person dar; mehrere unterschiedliche Körperfunktionen werden kontinuierlich während des Schlafs überwacht, i.d.R. stationär in einem Schlaflabor. Mit Hilfe der Aufzeichnungen kann ein individuelles Schlafprofil erstellt werden, das fast immer eine präzise Diagnose von Schlafstörungen ermöglicht |
| Rhinitis | Entzündung der Nasenschleimhaut mit den Symptomen Juckreiz, Niesreiz, Sekretion und Obstruktion durch infektiöse, allergische u. nichtallergische Mechanismen |
| RFITT | Radiofrequenz-induzierte Thermotherapie; minimal-invasives Verfahren zur Volumenreduktion und Straffung von Gewebe auf der Basis von Radiofrequenz-Energie |
| Schlafapnoe | s. OSAS |
| Schnarchen | Schnarchen entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, zum Teil auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen. Es kann in einigen Fällen durch Nasenatmungsbehinderungen hervorgerufen sein |
| Tonsille |
Schwammartiges, lymphatisches Gewebe (Organ) in Mandelform auf beiden Seiten des Nasen-Rachen-Raums, hier vor allem Rachen- und Gaumenmandel |
| Tonsillektomie | Operative Entfernung der Gaumenmandeln |
| Tonsillotomie | Teilenfternung der Gaumenmandeln |
| Tonsillenhyperplasie | Chronische Vergrößerung der Gaumenmandeln |
| Tonsillitis | Entzündung der Gaumenmandeln; unterschieden werden nach ihrem zeitlichen Verlauf: akute, chronische, rezidivierende Tonsillitis |
| Uvula | Am hinteren Gaumenrand herabhängendes weiches Gaumenzäpfchen |
| Uvulektomie | Operative Entfernung des Gaumenzäpfchens |
| Uvulopalatopharyngoplastik | Operative Erweiterung des Rachenraumes durch Entfernung von Zäpfchen, Mandeln, und einem Teil des weichen Gaumens |
| Webbing | Schleimhautüberschuss am Gaumen |
| Zungengrund | Hinterster Teil der Zunge, der zwischen Epiglottis und vorderer Zunge gelegen ist |